Tafeln gegen Rassismus!

Bündnis

Vom 10. bis 23. Märzfinden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. unterstützt diese Aktionswochen und möchte damit ein deutliches Zeichen für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit setzen. Dies tun wir gemeinsam im Bündnis mit anderen Verbänden, Stiftungen, Ministerin, Initiativen, Partnern aus der Wirtschaft und den Kirchen.

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Wie viele von Ihnen wissen, werden Mitgliedstafeln und Bundesverband u.a. in sozialen Medien diffamiert, weil wir auch Flüchtlinge unterstützen. Wiederholt wurden ehrenamtliche Helfer/innen der Tafeln beschimpft und belästigt, die sich in ihrer freien Zeit um Menschen kümmern und dabei keinen Unterschied machen welcher Herkunft, welchen Alters oder welchen Geschlechts diese Menschen sind. Das ist bedenklich und in keiner Weise akzeptabel.

Menschlichkeit

Tafeln sind seit über 20 Jahren Orte der Begegnung und unterstützen Menschen, die in Not sind - egal, was der Grund ihrer schwierigen Situation ist. Im vergangenen Jahr haben wir im anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus unser Positionspapier „Anerkennung statt Ausgrenzung. Charta gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ verabschiedet. Dieses stieß innerverbandlich wie in Öffentlichkeit, Politik und Medien auf sehr positive Resonanz.

Fußballturnier in der Mittelstufe

Sabine Lessmann von der Tafel nimmt den Scheck der 9. Klasse entgegen. Sabine Lessmann von der Tafel nimmt den Scheck der 9. Klasse entgegen.

Zum Schuljahresende haben Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des Gymnasiums ein Mittelstufen-Fußballturnier veranstaltet. Ein großer Erfolg: 15 Mannschaften (9 x Jungen und 6 x Mädchen) nahmen teil. Eine Kuchentheke wurde organisiert und der Erlös von 204 Euro jetzt an die Ausgabestelle Barntrup der Ostlippischen Tafel übergeben (Bild: Sabine Lessmann von der Tafel nimmt den Scheck der 9. Klasse entgegen). Eine tolle Aktion, die viel Spaß gemacht hat und "nebenbei" einen guten Zweck unterstützt.  Die Ostlippische Tafel sagt »Danke!«

Freuen sich über das neue Ladenlokal: Mitarbeiter der Ausgabestelle Extertal. Freuen sich über das neue Ladenlokal: Mitarbeiter der Ausgabestelle Extertal.

Ausgabestelle Extertal jetzt an neuem Standort

Sechs Jahre gibt es die „Tafel“ im Extertal – Standort war bisher die Schulstraße 8. Nun wurde ein anderes Ladenlokal gefunden: Am 13. März konnten erstmals die Türen in der Mittelstraße 44 geöffnet werden.  Größer, heller und vor allem ebenerdig, was unserem Abholteam, die im Laufe der Woche etliche Kisten schleppen müssen, und den vielen älteren Kunden sehr entgegen kommt.

Die Lebensmittelausgabe erfolgt nach wie vor donnerstags um 17 Uhr – Anmeldebeginn ist um 16.30 Uhr.

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Durch Eigenleistung und dem großen Entgegenkommen der notwendigen Handwerker konnten die Umzugs- und die damit verbundenen Investitionskosten sehr niedrig gehalten werden.

Darüber hinaus  hatte sich ein Sponsor bereit erklärt – die anfallenden Kosten zu übernehmen. Ein ganz herzlicher Dank für die große Hilfe!

Der Umzug selbst konnte dank eines von der VBE kostenlos zur Verfügung gestellten Lkw zügig abgewickelt werden.

Die (moderate !) Miete ist durch sparsames und vorausschauendes Handeln langfristig  gesichert – Privatspenden fließen somit auch zukünftig nicht in die Raumkosten! Wir freuen uns auf die weitere Arbeit und hoffen, dass wir im Ortskern akzeptiert werden.

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Freuen sich über die abgegebenen Pakete: Silke Follmert, Margret Schlingmann, Jan Frederik Fricke, Marin Stork

Danke für die Päckchen

In der Blomberg Ausgabestelle der Ostlippischen Tafel konnten am Freitag vor Weihnachten an alle Abholer die Päckchen ausgegeben werden, die der Tafel auch in diesem Jahr von unzähligen Freiwilligen zur Verteilung übergeben worden waren. In diesem Jahr kamen mehr als 90 Pakete und Päckchen mit liebevoll zusammengestelltem Inhalt ab, oft weihnachtlich verpackt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ausgabestelle hatten alle Päckchen und Pakete so vorsortiert, dass für jeden ein passendes Paket bereitstand, so dass auch die Großfamilien ein entsprechend großes Paket erhielten. Am 20. Dezember war dann die "Bescherung" in der Ausgabestelle.

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Hermann Donay dankt im Namen der Blomberger Tafel allen, die ein Päckchen oder ein Paket gestiftet haben: »Sie haben wieder große Freude ausgelöst!«

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Während Siegfried Golombiewski schon am Steuer des neuen Kühltransporteres sitzt gratulieren Olaf Gutt und Frank Brinkmann von Mercedes-Benz in Detmold Hermann Donay zum neuen Kühltransporter. Während Siegfried Golombiewski schon am Steuer des neuen Kühltransporteres sitzt gratulieren Olaf Gutt und Frank Brinkmann von Mercedes-Benz in Detmold Hermann Donay zum neuen Kühltransporter.

Neuer Kühl-Sprinter ersetzt altes Schätzchen

Jetzt ist er endlich für die Tafel unterwegs: Siegfried Golombiewski, Klaus Strumberg und Hermann Donay konnten bei der Mercedes Niederlassung in Detmold für die Ostlippische Tafel in Blomberg den neuen »Sprinter« abholen. Seit weit über einem Jahr zeichnete sich der alte, gebraucht erworbene Kühlwagen durch immer neuen  Reperaturbedarf aus, so dass er ersetzt werden musste. Schließlich ist solch ein Kühltransporte für die gesamte Tafel unerlässlich, denn nur mit einem Kühltransporter dürfen größere Partieen Molkereiprodukte oder Fleischwaren in die Ausgabestellen gebracht werden.

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Der Kühltransporter ist in Blomberg stationiert, aber er ist nicht nur für die Blomberger Tafel-Ausgabestelle unterwegs. Da er auch auch regelmäßig weitere Fahrten für alle Tafelsausgabestellen der Ostlippischen Tafel unternimmt, haben sich auch die  Ausgabestellen im Extertal, in Dörentrup und in Barntrup an der Finanzierung dieser Neuanschaffung beteiligt.

Vermittelt durch den Bundesverband Deutscher Tafeln e.V. konnte der neue Kühlwagen zu einem Sonderpreis von der Mercedes-Benz AG erworben werden. Seine Anschaffung wurde zudem massiv durch die Lidl-Pfandspende unterstützt.

»Unser Dank gilt ebenso wie allen Kunden, die Ihr Pfandgeld für die Tafel spenden, jenen, die mit ihrer Spenden oder den Kollekten in den Kirchengemeinden  geholfen haben, diesen Wagen zu erwerben«, unterstrich Hermann Donay bei der Fahrzeugübergabe. Dabei sei auch der Blomberger Holzindustrie, Elektromotoren Krauss, der Stadtsparkasse Blomberg und der Lippischen Landesbrandversicherung, dem Lions-Club dem Rotary-Club und dem Spendenparlament Lippe für ihre jeweils großzügige Unterstützung gedankt!

Die Spendenbereitschaft Vieler hat die Anschaffung des neuen Wagens erst möglich gemacht. Das macht allen Mitarbeitenden Mut, weiter mit großem Engagement in der Tafel zu arbeiten. Dafür danken wir sehr! 

Spenden sind weiterhin sehr willkommen, zumal für die Anschaffung dieses Wagens auch viele eigene Gelder aufgebracht wurden.

Spenden können an die Ostlippische Tafel/Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Barntrup überwiesen werden  Konto: 420002584, Stadtsparkasse Detmold, BLZ 476 510 30,  Stichwort »Tafel-Kühlwagen«.

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Tafelausgabestelle Blomberg dankt

Viele Blombergerinnen und Blomberger haben die Arbeit der Blomberger Ausgabestelle der Ostlippischen Tafel im letzten Jahr unterstützt. Dafür sagen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafel in Blomberg herzlich Danke!
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Im Namen der Blomberger Ausgabestelle schreibt Hermann Donay: »Kleinere und größere Geldspenden haben uns erreicht, nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit dem Stand der Tafel auf dem Blumenmarkt und bei der Langen Tafel für die Tafel im Bürgerhaus. Auch auf dem Sint-Nicolass-Markt gab es viele, die mit ihrem Kauf die Arbeit der Tafel in Blomberg unterstützt haben.

In einigen Geschäften wurden Spenden für die Tafel gegeben, andere gaben Lebensmittel in die Orange Box. In der Grundschule am Weinberg wurden in der Adventszeit wieder Lebensmittel für die Tafel gesammelt und sehr viele Blombergerinnen und Blomberger haben ein Päckchen für die Tafel gepackt.

Auch die Aktion „giving tree“ hat uns in diesem Jahr Geschenk-Pakete zur Verfügung gestellt, die wir kurz vor Weihnachten ausgeben konnten. All das hat uns sehr geholfen, denn neben einem Zuschuss der Stadt für die Mietkosten wird die gesamte Arbeit der Tafel nur durch Spenden und das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeitenden ermöglicht.

Im neuen Jahr stehen wir nun vor der großen Aufgabe, einen neuen Kühltransporter anschaffen zu müssen, da der bisherige, gebraucht gekaufte Kühlsprinter deutlich in die Jahre gekommen ist. Auch dabei hoffen wir auf vielfältige Unterstützungen.«

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Umzug nach Hohenhausen

Die Tafel im Kalletal ist umgezogen: Die Ausgabestelle befindet sich jetzt an der Rintelner Straße 13 in Hohenhausen. Mit einem »Tag der offenen Tür« wurde der Umzug ins Kalletaler Zentrum begangen.

Das WESTFALEN-BLATT schrieb dazu in der Onlineausabe:

Heidi van den Bergs Wunsch ist in Erfüllung gegangen: Lange wollte die Initiatorin der Ostlippischen Tafeln mit ihrer Ausgabestelle für Bedürftige ins Zentrum des Kalletals ziehen. Nun ist so weit. Die neue Ausgabestelle ist jetzt an der Rintelner Straße 13 in Hohenhausen.

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»Für mich ist nicht nur ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen«, sagt van den Berg. Das Haus an der Rintelner Straße, die ehemaligen Praxisräume von Dr. Schmidt, standen seit drei Jahren leer. »Die Eigentümer, die Familie Stapperfenne, traten an uns heran und haben uns das Haus jetzt für fünf Jahre zur Verfügung gestellt. So sichern sie es vor dem Verfall und wir haben unseren Stützpunkt jetzt mitten im Kalletal. Lediglich die laufenden Kosten müssen wir übernehmen«, freut sich die Initiatorin der Einrichtung.

So sind in den unteren Räumen jetzt die Ausgabestelle und in den oberen Räumen eine Wohnung entstanden. Dort wohnt Jörg Glomp, der Hausmeister. Mit seiner Miete wird ein Teil der entstehenden Kosten gedeckt.

Die Einrichtungsgegenstände für die Ausgabestelle, Tische und Bänke wurden von Reinhold Kuhfuß zur Verfügung gestellt – Sitzbänke aus dem Wartebereich der Lüdenhauser Kirchengemeinde. »In den kommenden Tagen wird noch eine komplette Küchenzeile als Spende kommen«, berichtet van den Berg.

Von Hohenhausen aus können jetzt auch Kunden bis in die Weserdörfer versorgt werden, für die Betroffenen aus Lüdenhausen ist ein Fahrdienst der Kirchengemeinde eingerichtet. Mehr als 80 Kunden – mehr als 200 Einzelpersonen und mehrköpfige Familien – sind bereits in der neuen Ausgabestelle registriert.

»Wir geben die Lebensmittel an alle aus, die ihre Bedürftigkeit nachweisen können«, sagt Heidi van den Berg. Dies seien von Langzeitarbeitslosigkeit Betroffene, aber ebenso Menschen, deren Einkommen kaum für den Lebensunterhalt reiche. Zudem seien immer häufiger Kinder und Jugendliche von Armut bedroht sowie Senioren mit niedrigen Renten. Im Vergleich zum Dezember 2011 habe sich die Zahl dieser Menschen fast verdoppelt.

Mittlerweile sind 20 ehrenamtliche Helfer damit beschäftig, die Ware unter der Woche zu holen, zu lagern und dann auszugeben. Anders als in Lüdenhausen beginnt die Nummernvergabe jetzt erst um 18 Uhr. Die Ausgabe verschiebt sich dadurch auf 18.30 Uhr.

Um den vielen Sponsoren und Unterstützern einen Einblick in die neuen Räume zu geben, werden diese bei einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 11. November, von 11 Uhr an vorgestellt. Dazu sind auch alle interessierten Bürger eingeladen. Das Spielmobil wird vor Ort sein, Getränke und Speisen werden gereicht.

Heidi van den Berg und ihre Mitstreiter hoffen auf großes Interesse, um ihre Arbeit und die neue Ausgabestelle einem breiten Publikum vorzustellen. »Denn, wer weiß, was wir machen, ist eher bereit, etwas zu geben«, sagt sie.

Die Helfer der Tafel: (hinten, von links) Heidi van den Berg, Jörg Glomp, Nevim Cakir, (vorne) Rosemarie Plöger, Ingrid Glomp, Nazmye Karacan, Victoria Neumann und Nafiz Karacan.

Indem sie qualitativ einwandfreie Lebensmittel vor der Vernichtung bewahren, schafften die Tafeln in Deutschland seit Jahren einen Ausgleich zwischen Überfluss und Mangel. Seit Dezember 2009 gibt es nun die Ausgabestelle im Kalletal. Mit Unterstützung und Hilfe der Lüdenhauser Kirchengemeinde entstand im Jahr 2010 die Ausgabestelle der Ostlippischen Tafel.

Hermann Westerhaus, Kirchenvorstand in Lüdenhausen, bot damals nicht nur die Räume an, sondern auch die Trägerschaft für die Ausgabestelle. Die Lebensmittel kommen aus Überproduktionen, Fehlproduktionen und Geschäften, die kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums Ware abgegeben.

Mit Geldspenden wird der Unterhalt der Ausgabestelle finanziert: Ostlippische Tafel, Ausgabestelle Kalletal, Träger: Kirchengemeinde Lüdenhausen. Spendenkonto: 4065769, Bankleitzahl 4825011, Sparkasse Lemgo. Wer etwas spendet, sollte stets den Vermerk »Tafel« angeben.

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Feurige Spende

Im Rahmen des Selbecker Osterfeuers sammelten die Veranstalter Spenden für die Ausgabestelle in Barntrup der Ostlippischen Tafel.

An diesem Abend kamen 102,04 Euro in den beiden Spendeboxen zusammen, die jetzt übergeben wurden. Die Mitarbeitenden dankten den Jugendlichen für Ihr Engagement für die Bedürftigen in unserer Stadt. Das Geld wir benötigt, um den Betrieb der Ausgabestelle zu gewährleisten.

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Im Bild von links: Patrick Stammeier (Selbeck), Barbara Lassotta (Tafel), Hans Küppers (Tafel), Jobst Rodewald-Tölle (Selbeck), Ronja Köller (Selbeck), Jeanne Cammineci (Tafel) und Paco Pozo Campos (Tafel).

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Volksbank-Vorstandsmitglied Gerhard Kuhlemann mit Heidi van den Berg, Hermann Westerhaus, Gerald Busse, Günter Rube, Michael Keil, Dieter Hillienhoff, Sabine Lessmann und Volksbank-Bereichsleiter Ralf Jekel (von links). Foto: LZ/Scherzer

Danke für 15.000-Euro-Spende

Einen in dieser Höhe nicht erwarteten finanziellen Zuschuss haben die Ausgabestellen der »Ostlippischen Tafel« Extertal, Kalletal und Barntrup von der Volksbank Bad Salzuflen bekommen. Das Geldinstitut gab insgesamt 15.000 Euro.

In der Geschäftsstelle Bösingfeld des Geldinstituts konnten Pfarrer Gerald Busse und seine Mitstreiter aus dem Extertal, Dieter Hillienhoff und Günter Rube, die Kalletaler Heidi van den Berg und Hermann Westerhaus sowie Superintendent Michael Keil und Sabine Lessmann aus Barntrup jeweils Schecks in Höhe von 5000 Euro von Volksbank-Vorstandsmitglied Gerhard Kuhlemann entgegennehmen.

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Kuhlemann: „Letztlich zu Verdanken haben Sie diese finanzielle Unterstützung der Gewinnsparern unserer Bank. Schließlich stammt die Spende aus den so genannten Zweckerträgen dieser Sparform.“

Ausgabestellen versorgen jede Woche etwa 350 Familien mit Lebensmitteln

Mit dieser Einrichtung unterstütze die Bank „eine Institution, deren Dienstleistung von Jahr zu Jahr mehr in Anspruch genommen wird“, lobte Kuhlemann das Engagement der „Tafel“ und ihrer vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter. Nach Auskunft von Michael Keil sind etwa 180 Männer und Frauen für die „Ostlippische Tafel“ tätig und versorgen Woche für Woche etwa 350 Familien: „Das sind etwa 1000 Personen, die Hälfte von ihnen sind Kinder.“

Jede Woche werden seiner Auskunft nach rund fünf Tonnen Lebensmittel, bevor sie verteilt werden, „durch die Gegend gefahren“, und schon allein vor diesem Hintergrund komme diese Spende der Volksbank sehr gelegen. „Dafür sind wir auch auf Fahrzeuge angewiesen, und nicht jede Ausgabestelle verfügt über einen eigenen Wagen“, meinte er und nannte als weiteres Beispiel: „Unser Barntruper Auto hatte erst kürzlich einen Motorschaden. Das hat uns 4000 Euro für die Reparatur gekostet.“

Diese Spende sei ein „willkommener Segen, etwas Luft holen zu können“. (Text: LZ/sch)

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Ein Genuss: die Waffeln der Klasse 9c in der Sparkasse

Klasse, diese Klasse 9c!

Schon beim Betreten der Sparkasse in Barntrup stieg einem der verlockende Duft von frisch gebackenen Waffeln in die Nase.

Die Jugendlichen aus der 9c des Städtischen Gymnasiums Barntrup verkauften sie an zwei Tagen an die kleinen und großen Kunden der Sparkasse. Nach der gleichen Aktion im Frühjahr zugunsten der Haiti-Erdbebenhilfe haben sie jetzt überlegt, den Erlös der Ostlippischen Tafel-Ausgabestelle Barntrup zu spenden.

Pfarrer Michael Keil: »Ich habe von der Aktion erst einen Tag vorher durch die Plakate in der Stadt erfahren und bin spontan in die Schule gegangen, um mich zu bedanken und unsere Unterstützung anzubieten. Ich dachte, die Jugendlichen sollten doch Flyer usw. von uns bekommen. Aber ich kam zu spät. Es war alles schon perfekt organisiert. Klasse, diese Klasse 9c!«

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Die Jugendlichen waren mit Elan dabei und hatten alles selbst organisiert: Dienstpläne wurden gefüllt, Teig bei den Müttern erbeten, Kaffee und Tee in Isolierkannen mitgebracht, Infomaterial und Spendenboxen von der Tafel abgeholt, Stehtische und das ganze Equipment herangeschafft.

Und die Waffeln schmecken himmlisch! Ein echter Genuss.

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